Mittwoch, Mai 21, 2008

There are spiders under my skin....creeping 'round next to organs i need
























Urlaub chronologisch geordnetetetet.

Montag, Mai 12, 2008

This ain’t heaven Until everybody knows

Nun ist das Wochenende schon wieder vorbei, ich sitze hier und trinke gemütlich Kaffee, habe gerade gefrühstückt und muss nachher noch abwaschen und die Küche ein wenig aufräumen. Kann das hier ja nicht so verlassen.

Die Fototour mit Till war richtig klasse, wir kletterten in eins der Fenster rein und knipsten ein wenig rum, dann fanden wir die vermissten Stühle auf dem Dach und saßen dort mit Überblick über Kassel, sehr gechillt. Das Wetter war auch Prima dazu geeignet. So alte Fabrikgebäude sind schon was feines für das Fotografenauge. Bin mal gespannt auf die Fotos, habe S/W und Farbbilder gemacht. Auf dem Heimweg hielten wir noch beim Cafe Nordpol und tranken beide einen leckeren Milchkaffee, njammi. Den Rest des Tages chillte ich dann nur, muss ja auch mal sein, wenn man Frei hat.

Gestern das gleiche in grün. Ich schlief schön lange, wusch ab, frühstückte lecker (jaja Herr Kappi, Frühstück ist nunmal wichtig...) und lag dann ein wenig in der Sonne, mit einem tollen Gedichteband von Erich Fried, Raben, Elstern und meinem Fotomaschinchen. Klack Klack.
Mir wurde dann irgendwann so langweilig, dass ich mich ins Bett legte, Musik anmachte und chillte, bis ich einschlief. Kurz nachdem ich dann aufwachte rief Till an und ich lud ihn zum Abendbrot ein, da ich kochen wollte. Er hatte zwar schon gegessen, kam aber dennoch und probierte mein komisches Mahl. Ich verarbeitete das restliche Putensteack vom Grillen und machte eine Kokosnussmilch Sauce mit Hot Curry Paste, Paprika und Zwiebeln, dazu gab es Reis, war ganz lecker, nur leider hatte das Fleisch seinen Eigengeschmack, was nicht sooo super dazu passte, aber man kann es essen. Ist auch noch was im Kühlschrank, liebe Frau Funke, falls du das hier liest. ;)

Jaaa, wir fuhren dann noch in den Biergarten des Fiaskos, wo Takis schon mit Barbara und Giampiero (aus Italien) saß und Jägermeister trank. War nett, mal wieder english zu reden, muss ja fit bleiben. Wir schlenderten dann später noch zur Tanke, holten Bier und Haribo für die zwei Italiener und saßen noch chillig bei Takis rum. Bis ich, die Letzte, dann so 3 Uhr bei Takis losradelte, mit nem ordentlichen Schädel, lag sicher an dem billigen Bier. Aber ich kam gesund und semimunter hier an und fiel sofort ins Bett...herrlich.

Jaa, jetzt muss ich nur noch abwaschen und so, aber das sagte ich ja schon, ich kann mich nur nicht aufraffen, aber mein Kaffee ist ja auch noch nicht leer, hihi. Nachher fahr ich dann wieder zum Auestadion, wo mich meine MFG abholt und zu meinem Autochen bringt. Dann bin ich wieder so gegen 11 Uhr zu Hause und muss morgen 5.30 aufstehen und fleißig auf arbeit rotieren. In der Mittagspause will ich dann meine 8 Filme, entwickelt, abholen. Ich bin soo gespannt darauf, hach hach.



Sooo, Küche ist aufgeräumt, nun muss ich mich nur noch dazu aufraffen, duschen zu gehen...lalala, aber ich hab ja noch Zeit. Schön entspannt alles angehen, nur keine Hektik...dübdidüd.

Samstag, Mai 10, 2008

In the lost and found...

Und wir schreiben immernoch Donnerstag, den 1. Mai...zumindest hier und jetzt. Wir fuhren also nach Göttingen, wo uns Mady und Nikita abholten und mit uns nach Kassel fuhren. Dort suchten wir uns dann etwas, wo man lecker zu Abend essen kann und fanden prompt eine Pizzeria, in der am 1.5.2008 die Pizza nur die Hälfte kostete. Wir schlugen natürlich zu und es war auch ganz ok. Wir saßen ein wenig eingepfercht zu 4. an einem kleinen runden Tisch und es kamen immer mehr, die wohl auch von dem Angebot gehört hatten. Es war alles dabei, von Machogangster mit Pomadenhaar und Flaum auf der Oberlippe bis hin zur Trotteltante auf Crack, die sich ne riesen mega Pizza holte. Unterhaltsam.
Wir verdauten die Pizzen auf einem kleinen Rundgang und fanden eine Bar, in der wir noch ein kleines Getränk zu uns nahmen. Als wir dann zahlten, bekamen wir mit, dass es noch Dingsbums Hour war, nicht Rush Hour, sondern die Hour, wo die Cocktails nur die Hälfte kosten. Mir fällt das Wort gerade nicht ein. Auf dem Weg nach Hause schmiss Mady uns aus dem Auto und wir liefen den Rest und sie fuhr mit Nikita wieder gen Heimat. Ich weiß garnicht, was ich noch alles mit Funki anstellte, aber wir waren sicher noch ein wenig wach und redeten und dahlten rum. Ach und wir musizierten. Funki spielte Gitarre und wir sangen dazu und dann hat Funki auch noch getanzt, sehr amüsant...

Der nächste Tag war ein Freitag und ich muss überlegen, was wir da so anstellten.
Ach genau, wir frühstückten sehr deliziös und ausgiebig, mit Aufbackbrötchen, Rührei a la Nele und Brotaufstrichen, die wir selbst zusammenrührten. (Kokos-Schoko und Thunfisch, njammi) Als wir dann irgendwann auch mal satt wurden, trafen wir uns irgendwann, natürlich nach getaner Hausarbeit, mit Till in der Stadt und fotografierten, spazierten und hatten Spaß.
Am Abend kochte ich für die beiden lecker Pasta und es kam sehr gut an. Puh. Wir sangen dann auch wieder, diesmal aber zu dritt, bzw eigtl nicht, Till sang nicht mit...wir hatten dennoch sehr viel Spaß.

Samstag Morgen frühstückten wir dann zu dritt im Garten in der Sonne, es war einfach herrliches Wetter und im Freien frühstücken ist einfach super schön. Meine Filme wurden auch immer ganz schnell voll, das ist unheimlich, wenn man so fotogene, schöne Freunde hat, die man immer und in jeder Position fotografieren könnte und dann noch so ein tolles Umfeld. Herrlich.
Irgendwann machten wir uns auf den Weg in die Stadt, ich mit meinem neugefundenen Klapperesel trottete gemütlich den beiden hinterher. Wir fuhren an die Aue und saßen dann dort am Wasser, sehr gemütlich in der Sonne, im Grünen und natürlich mit Fotomachmaschinen, ohne geht ja garnicht.
Als es dann für Till Zeit wurde, abzudüsen, fuhren wir Richtung Innenstadt und ich musste ein paar mal, wenn nicht sogar 20 mal um die 2 hermum radeln, weil Till unbedingt ein Foto mit mir und ultrasupercoolem Rad machen wollte, was natürlich schwierig ist, wenn das Motiv in Bewegung ist. Aber es war ganz lustig. Dann verabschiedeten wir uns von ihm und eigentlich wollte Funki sich einen Kaffee und ein Gebäckstück holen, doch nirgends gab es das, alles war zu. Wir gingen dann aber trotzdem einkaufen, nämlich für unser super Abendbrot. Flammkuchen. Selber backen und so. Wir holten die benötigten Zutaten und radelten von einem Laden zum anderen, insgesamt waren es 3 Stück, aber sie lagen zum Glück auf dem Weg. Irgendwann hatten wir alles und kamen auch in einem Stück zu Hause an. Und sofort begann das fröhliche Backen. Ich knetete den Teig und nachdem er gegangen war, nicht weg, sondern auf, plättete ich ihn auf das Blech und wir belegten ihn, nicht mit Worten sondern mit Schmand, Speck und Zwiebeln.

Oh es mundete sooo wunderbar. Einfach herrlich. Es ist so schön, wenn immer alles, was man spontan in Angriff nimmt und eigentlich noch nie so wirklich gemacht hat, so super gelingt. Erfolgserlebnisse ermuntern zum fröhlichen weiterprobieren.
Als wir später noch ein wenig Hunger bekamen und auch neugierig waren, wie denn Blätterteig Käsestangen mit Nutella und Käse überbacken schmecken würden, überlegten wir nicht lange und handelten.
Ich kann es nur empfehlen, auch, wenn die Stangen eher weich werden und es sehr heiß sein kann, ausprobieren.

Am Sonntag wurde natürlich fein ausgeschlafen, ich tat dies zumindest. Frau Funke war überraschenderweise vor mir wach und räumte auf und machte Frühstück, super lieb von ihr. Der gedeckte Tisch wartete auf mich, leckerer Lachs, Käse, Marmelade, Nutella und selbstgebackenes Brot. Herrlich, so ein tolles Frühstück. Aber das hatten wir ja schon. Frühstück, das leckerste Mahl am Tag. Wir räumten dann hier noch fein auf und irgendwann tingelten wir in die Stadt, aßen noch ein Eis und fuhren dann zum Edeka, wo mich meine Mitfahrgelegenheit abholte. Abschied, der nicht gar so schwer fiel, da wir ja wussten in 3 Tagen sehen wir uns wieder.
Die Fahrt war ganz ok, am Anfang hatten wir ein wenig Stau, doch ich kam noch vor um 12 nach Hause. Musste zu Hause noch ein paar Dinge erledigen, bis ich mich schlafen legen konnte. Wäsche und so zum Waschen raus, für die liebe Omi, die das für mich erledigte.

Ich arbeitete dann fleißig 3 Tage, spielte im Garten, in der Sonne Fußball mit meinen Bewohnern und Björn, was wirklich sehr viel Spaß bringt und braune Haut. Hihi. Montag in meiner Mittagspause brachte ich noch meine 7 vollgeschossenen Filme weg, die eigentlich am Mittwoch hätten fertig sein sollen, was sie aber zu meiner Enttäuschung nicht waren. Saftladen. Wehe die sind am Dienstag nicht fertig, dann werd ich böse. Aber sollte eigentlich schon sein, hatten ja dann genug Zeit dafür.

Ja, am Mittwoch nach der Arbeit fuhr ich dann wieder nach Kassel, wo ich immernoch bin. Donnerstag morgen fuhr ich zu meiner zukünftigen Schule, schrieb meine Deutsch Prüfung, lernte ein paar meiner zukünftigen Schulkameraden kennen und traf mich mit Takis in der Stadt. Wir gingen dann nochmal zur Schule, weil ich noch ein Gespräch mit dem Direktor führen sollte, welches ganz nett verlief und er mir auch schon verraten konnte, dass ich bestanden habe. Nun steht meiner tollen Zukunft nichts mehr im Wege. Super duper toll ist das. Juchheee.
Takis und ich tranken dann einen Kaffee im Cafe Desasta im Unigelände und Takis aß etwas zu Mittag. Der Abend war ja schon verplant mit Grillen im Garten, also gingen wir noch einkaufen und verabschiedeten uns bis zum Abend.

Ich wartete zu Hause auf Funki, wusch ab, machte ein wenig Ordnung und wir bereiteten dann leckere Leckereien vor zum Grillen. Ich machte Zucchinis, mit Gewürze und Öl, fertigte Kräuterbutter mit frischen Kräutern an und Funki fertigte kleine Feta Packete mit Zwiebeln, Tomaten und Oliven an. Till kam dann auch irgendwann vorbei und wir versuchten ca1 Stunde lang, den Grill ohne Grillanzünder anzubekommen. Dann riefen wir Takis an, ob er nicht welchen mitbringen könnte, als er dann aber da war, glühte der Grill schon toll. Anstrengende Glanzleistung von uns, mit Wedeln und Pappe und Wiesenbrandstiftung. Lustig wars.

Es kamen dann noch Diana und Olli und alle wurden satt. Auch von meinen verbrannten Bratwürsten wurde alles aufgegessen. Die Kräuterbutter kam auch gut an und Dianas Couscous Salat war auch super duper lecker. Der Abend verlief sehr nett, mit viel Bier, Gesprächen und lachenden Gesichtern. Das Wetter blieb auch super, das ist einfach so herrlich. Die Sonne scheint und scheint und keine Wolke traut sich in den Kampf mit der Sonne. Hach ja.

Gestern (Freitag also, der Tag danach) frühstückte ich super nett mit Diana im Garten und holte später Funki vom BHF ab. Wir fuhren dann gemeinsam in die Stadt und Funki brauchte Schuhe. Katastrophe sag ich euch. Ich wartete gefühlte 2 Stunden auf sie, als sie meinte, sie geht jetzt schnell Turnschuhe kaufen, für ihre Wandertour durch das Elbsandsteingebirge. Naja, habs überlebt. Till wollte auch um 18 Uhr rum in der Stadt sein und kam fast 2 Stunden später, sein Reifen musste noch platzen, als er vllt nur eine Stunde zu spät gekommen wäre. Aber naja, ich bin es ja gewohnt zu warten. Wir tranken dann noch ein Bier in der Stadt und fuhren zu Funki, sie packte ihre 7 Sachen ein und verschwand zu Olli, mit dem sie nun im Osten unterwegs ist und in Höhlen schlafen will. Ich hab jetzt hier also Sturmfrei bis ich wieder abhaue, es sei denn Diana kommt schon eher von ihrem Familientreffen zurück, was ich doch mal hoffe. So ganz alleine hier ist zwar cool, aber auch irgendwie komisch.

Ich kam Gestern abend gegen halb 2 nach Hause, war noch mit Till unterwegs. Es war recht lustig, mit dem Radl im Dunkeln und so zu fahren. Wir saßen dann am Weinberg, keine Menschenseele, über der Stadt, ganz viele Lichter, aber feiner Sternenhimmel und auf einmal kam da wer und stand da so ca 5 meter von uns entfernt. Ich hatte meinen Blitz mit für die Kamera, der noch einmal blitzen konnte. Also eigtl muss der an die Steckdose, aber wenn man ihn reinsteckt und rauszieht, kann man einmal blitzen. Wir wollten den Typen eigtl wegblitzen, aber wir haben es doch nicht getan, wieso auch immer. Als er dann weg war, hab ich mal in die Runde geblitzt, so hell das Ding. Echte Qualität aus Plauen, dieser Elgawa Blitz. :)

Später schlenderten wir noch kurz übers Stadtfest, wegen Durst, tranken also ein Bier, aber das war so krass Reizüberflutung. Von einem sooo stillen Ort, ohne Menschen zu diesen vielen komischen Idioten...dem Krawall, dem vielen Licht. Schauderlig. Wir fuhren dann heim, jeder in eine andere Richtung und ich hab den Weg gefunden.
Bin aber nicht mal ins Bett gefallen, auch wenn es ganz schön anstrengend ist, so mit Rad ohne Gangschaltung, aber ich hab dann hier noch bis 3 rumgedalt. Bis ich einschlief und heute morgen um 11 aufwachte. Einkaufen ging, Frühstück machte und viel viel Kaffee trank. Jetzt muss ich pipi.

Und nachher muss ich noch abwaschen und mich mit Till treffen, Fototour durch Kassel und zur Fabrik wollen wir auch. Das wird herrlich, bei dem super Wetter.

Also, ich wünsche ein schönes Wochenende und nette Pfingsten noch. Liebste Grüßelelele.

Ne.

Montag, Mai 05, 2008

Eigentlich keine Art

Eigenartig
wie das Wort
Eigenartig
es fast
als fremdartig hinstellt
eine eigene Art zu haben.

Erich Fried.

Ich dachte mir, für diesen Beitrag könnte es nichts besseres geben, als dieses tolle Gedicht von meinem Lieblingsdichter. Wenn ich seine Gedichte lese, keimt in mir ein seltsames Gefühl, Glück und Freude und Gefallen, so ähnlich wie ein inneres Feuerwerk oder eine Explosion, einfach wunderbar. Weils so schön ist, hier noch eins.

Vielleicht

Erinnern
das ist vielleicht
die qualvollste Art
des Vergessens
und vielleicht
die freundlichste Art
der Linderung
dieser Qual.


Hach.

Und nun, liebe Freunde des guten Geschmacks (ich sollte mir mal was neueres, besseres einfallen lassen), erzähle ich euch von meinen Abenteuern mit Frau Funke an der Ostsee und anderen netten Menschen.

Ich wartete Freitagnachmittag, den 25.04.2008 auf dem Krankenhausparkplatz auf meine Mitfahrgelegenheit und dachte schon, er kommt nicht, weil er sich nicht nochmal gemeldet hatte, aber kurz nach halb 5 war er dann doch da und ich freute mich riesig, denn immer, wenn ich in einer solchen Panik bin, a la "ach das wird ja doch nichts" und es dann aber doch was wird, ja dann freu ich mich einfach ganz argh dolle.
Wir fuhren also nach Kassel wo mich Frau Funke natürlich schon sehnsüchtig erwartete. Ein Glück hatte der Edeka noch auf und wir holten uns leckeren Wein und Pina Colada zum anstoßen. Ich weiß nicht mehr genau, was wir alles taten, auf jedenfall zeigten wir uns gegenseitig unsere tollen Fotos, geschossen mit unseren superduper analogen Kameras. Wir redeten viel, hörten Musik und tüdelten einfach herum, wie eigentlich immer. Die Freude, dass wir uns endlich wieder sahen, war enorm.

Am nächsten Tag ging es dann nach Göttingen, wo wir von Mady abgeholt wurden und nach Hause kutschierten. Nikita war dann auch schon erwacht und wir frühstückten gemeinsam. Da wir aber in Kassel schon sehr lecker zu Frühstück aßen, schauten wir nur dabei zu und schossen Fotos. Frau Funke konnte den Leckereien auf dem Tisch jedoch nicht standhalten und schlang vergnügt Marmeladenbrötchen und Nutella-Kräuterfrischkäsebrötchen hinunter. Es mundete.
Langsam starteten wir dann in die Stadt, um ein paar Dinge zu besorgen, tranken einen Kaffee (speziale und so) in einem Café (speziale...) und Frau Funke und Herr Nikita aßen leckere Gebäckere...hihi. Dann kam die Diskussion auf, was wir denn zum Abendbrot kochen wollen, nach langem Hin und Her...Nudeln, Reis, Tofu, Indisch, Fisch...kamen wir zum Entschluß, eine leckere Pizza zu backen. Die Zutaten wurden dann noch schnell besorgt und schon waren wir wieder zu Hause.
Der Teig wurde geknetet und ausgerollt, oder eher ausgepfatscht, so mit den Händen (meinen), darauf kam eine leckere Tomatensauce und dann wurde die Pizza (viereckig, da Blechform) in 4 Teile aufgeteilt und jeder durfte sich mit den Zutaten vergnügen. Für Mady und Nikita in vegetarisch, für Frau Funke und mich mit Thunfisch und Gemüse.
Es schmeckte uns allen sehr gut und wir drohten danach zu platzen, da es dazu noch einen guten, frischen Salat gab. Wir chillten den Rest des abends dahin, bis wir uns auf den Weg ins EinsB machten, wo eine 90ger Jahre Party stattfand. Es war sehr warm und voll, jedoch nicht so das super Event, wo ich nochmal hingehen müsste. Aber wir hatten unseren Spaß mit Astra, Cocktails, Zigaretten und guten Gesprächen.
Ich schlief, wie immer, wenn ich mal ein wenig trinke und müde bin, für ein paar Minütchen auf der bequemen Couch ein und verpasste doch prompt die gute Musik der 90ger, wie Nirvana und RATM, Schweinerei.
Irgendwann ging es dann mit dem Minicar nach Hause, wo ich auch sofort in Schlaf fiel.

Der nächste Tag, ein Sonntag, begann mit einem leckeren Frühstück, wie eigentlich alle unsere Urlaubstage, denn das Frühstück ist die beliebteste Mahlzeit bei uns. Man kann es wunderbar ausdehnen, sozusagen den ganzen Tag lang leckere Sachen essen, das ist doch Prima. Natürlich macht auch Mittag oder Abendessen kochen riesigen Spaß und es schmeckt auch super und auch da ist die Athmosphäre meist super, aber es gibt einfach nichts besseres, als ein super leckeres Frühstück. Welches dann aber auch irgendwann zu Ende ging, da wir ja auch noch was vorhatten. Nikita und Mady mussten nach Hannover und wir wollten ja in den hohen Norden. Wir entschieden uns dann noch spontan, wo genau hin. Internet macht es möglich.
Wetter.com und danach richteten wir uns dann. In Warnemünde sollte es schön sein die nächsten Tage und da landeten wir dann auch, Nachts 1.30 Uhr.

Wir buckelten uns und unsere schweren Rucksäcke in der Nacht am Hafen entlang und fanden dann auch irgendwann den Strand, wo wir sofort das schöne, alte DDR 2-Mann Zelt aufbauten. In superduperknall Orange. Wir saßen dann noch ein wenig am Meer und genossen einfach die Luft, den Sand, das Meer und unser Zusammensein. Es war herrlich. Ich zeigte Frau Funke ein paar Sternzeichen, wobei ich eigentlich nur noch den großen Wagen und die Cassiopeia am Himmel finden kann. Dabei hatte ich ja mal 1 Jahr lang Astronomie in der Schule, dohf.
Die Nacht wurde zum Tag und wir schliefen, auf kaltem Sand, am Strand, ohne Isomatten und froren natürlich auch argh, doch was uns nicht umbringt macht uns nur stärker. Der Morgen riss eh alles wieder raus, da ich von Menschenstimmen und Baggergeräuschen geweckt wurde. Ich stieg aus dem Zelt und erblickte jede Menge Touristen und nach ein paar Minuten Rekeln und Strecken und Augenreiben verstand ich.
Unser Zelt stand direkt an der Strandpromenade, zentraler ging es garnicht. Die Touristen liefen in Scharen an uns vorbei und es kümmerte keinen, dass sie uns auf frischer Tat ertappten. Wir fanden es lustig und ich schoss auch gleich ein paar Fotos davon. Sah sehr gut aus, das Orange auf dem schönen Sandstrand.

Nun ging es ans Zeltzusammenpacken und einkaufen. Frühstück war angesagt. Kaffee, Nudossi, Käse, Marmelade und Gebäck wurde eingekauft und wir suchten uns eine nette Stelle zum Frühstücken. Ach und unser Gepäck verfrachteten wir am Bahnhof in einem Schließfach, gute Erfindung.
Wir aßen dann bei super Sonnenschein in einem sehr grünen Park unser leckeres Frühstück. Es war einfach fantastisch. Das Gefühl und alles drum und dran, herrlich.
Das war ein super Start in den Tag, den wir dann damit verbrachten, am Strand entlang zu spazieren, unsere Füße vom Meerwasser bespritzen zu lassen und uns in der Sonne zu baden.
Natürlich gab es später auch ein Eisbecher für Frau Funke und mich, was sehr lecker war, doch enttäuschend, da wir uns dort die Zähne putzen wollten und gerade als ich aufs Klo gehe muss natürlich das Waschbecken verstopft sein. Toll. Also keine Zähne geputzt, was uns aber auch nicht wirklich störte.
Die Stadt hatten wir zu diesem Zeitpunkt eigentlich schon erkundet, da es nicht viel zu sehen gab, außer Strand, viele Hotels und viele Touristen, jedoch waren wir an diesem wundervollen Tag noch nicht genug gelaufen und liefen noch mehr, suchten uns ein nettes Lokal um Abend zu essen und fanden eine naja, komische Fischbude, wo wir beide ein paniertes Schollenfilet mit Bratkartoffeln aßen. War zwar ganz nett, aber das nächste mal investieren wir doch lieber mehr Geld in die Dinge, die mal in unseren Verdauungstrakt gelangen sollen. Und noch weiter.
Da wir zu diesem Zeitpunkt schon wussten, wo wir unser Nachtlager aufschlagen, zielten wir dieses an und wanderten durch den kleinen Wald am Meer entlang, bis wir die perfekteste Stelle ever fanden. Direkt am Strand, auf einem kleinen Wiesenstreifen, direkt neben dem Wald. Je dunkler es wurde, desto besser war es, das Zelt aufzubauen. Dies erledigte sehr gewissenhaft die liebe Frau Funke und so chillten wir mit Wein und Othello Keksen am Meer bis wir irgendwann im Nebel saßen und uns dafür entschieden, schlafen zu gehen.
Die Nacht wurde sehr nass, aber zu unserer Freude doch eher Oberflächig. Sozusagen um uns herum. Im Zelt war es überraschenderweise sehr trocken geblieben. Doch das fanden nicht nur wir gut, sondern vereinzelt auch ein paar kleine Käferchen, was jedoch nicht schlimm ist, wir leben ja lieber miteinander, als gegeneinander.

Ich stieg mal wieder als erste aus dem Zelt und inspizierte die Umgebung, es tröpfelte noch leicht und eigentlich hatte ich mir vorgenommen, so lange im zelt liegen zu bleiben, bis es aufhört zu regnen, was aber irgendwie zu langweilig wurde und außerdem musste ich mal pipi. Also nichts wie raus da...
Es waren sogar schon ein paar Menschen unterwegs, im Nebel.Niesel.Regentag. Und ich zog mich da einfach aus und wieder an, also nicht, weil ich mich gerne ausziehe um mich dann wieder anzuziehen, sondern eher um meine Schlafklamotten mit richtigen, frischen Klamotten zu vertauschen, das macht Spaß, glaubt mir. Aber die waren ja alle weit genug entfernt, also können sie auch immernoch ihre Augen zum sehen benutzen.
Funki tat es mir dann gleich und so saßen wir wiedermal am Meer und diesmal frühstückten wir sogar am Meer, im Sand. Also lies es sich auch nicht ganz vermeiden, Sand zu essen. War lecker.
Brötchen mit Käse, Nudossi und Erdbeermarmelade. Dazu Aqua Nordic, mit dem wir uns dann auch die Zähne putzten, echt toll, diese Konsumgesellschaft. Lalala. ;)

Der Tag wurde dann doch noch ganz nett und so packten wir unsere siebeundvierzigdreiundfünfzigtausend Dinge und entschieden, bei einem leckeren Milchkaffee (und Waffeln mit Eis und heißen Kirschen für Frau Funke) nach Rostock zu fahren und ein nettes Hostel zu suchen. Dies geling auch sehr gut, wir fanden ein klasse Hostel direkt im Zentrum (Hanse Hostel Rostock). Wir wurden sehr nett empfangen und bekamen 2 Betten in einem 8 Bett Zimmer unterm Dach. Das erste was wir taten...wir sprangen unter die Dusche. Syncron. Da es 2 Duschen in dem Bad gab und 2 Waschbecken. Sozusagen Syncronrundumwaschgang. Und es gab sogar einen Fön, das war ein Luxus.

Frisch geputzt liefen wir in die Stadt, schauten uns um, suchten nach einem netten Café und tranken erstmal, ich Milchshake, sie Heiße Schokolade.
Lecker. Dabei wurde ausgemacht, dass wir ins Kino gehen, davor noch lecker Abendbrot essen und danach noch lecker was trinken gehen.
So kam es dann auch. Wir aßen fein in einem Restaurant mit Plasteplumen eine Vorspeiße, wovor uns die Kellnerin warnte, da es nicht viel sei...Riesengarnelen auf Salat mit Mangovinegraitte und Baguette. Dazu gab es ein Glas Weißwein. Wir blieben aber unter 10 Euro. Es schmeckte auch, aber der Hit war es nicht. Also Leute, wenn man sich wirklich was gönnen will, sollte man entweder wirklich viel Kohle in ein gutes Restaurant investieren oder einfach selber kochen. Das ist glaube ich eh immer die beste Alternative. Kochen macht ja eh spaß. Und man weiß was drin ist. Naja, egal.
Der Film enttäuschte uns leider beide sehr. Ich hatte das Buch mal gelesen und Frau Funke dacte schon nach den ersten 10 Minuten, ob sie nicht lieber gehen sollte, da es so langweilig war. Doch wir hatten ein super leckeres Eis gekauft und das musste ja aufgegessen werden, also blieben wir, und das bis zum Ende. "Fleisch ist mein Gemüse" ist also nicht zu empfehlen, das Buch schon, der Film aber nicht so.

Nach dem Kino regnete es, draußen. Frau Funke hatte Heißhunger und holte sich Pommes und n Burger, wie...gesund. Im regen suchten wir dann nach einer Lokalität, welche wir dann auch fanden, fast neben dem Hostel. Wir tranken beide 2 leckere Cocktails und hatten spaß.
Die Kellnerin war sehr nett. Wir hatten uns draßen hingesetzt, es gab ja eine Markiese und Decken aus Flies und wir wollten einfach draußen sitzen, es regnete ja auch nicht mehr so sehr. Draußen ist immer toller, auch wegen dem Rauch. Wir hätten aber auch drin gedurft, berichtete die nette Kellnerin. Egal. Später gingen wir ja auch rein, da die Tische und Stühle reingeräumt werden müssen, 22.00 Uhr, wegen der Ruhestörung, und wir Störenfriede saßen bis halb 12 oder so da draußen, aiaiai.
Also saßen wir drinnen. Bis die Kellnerin uns bat, zu bezahlen, halb 1, eine halbe Stunde nachdem sie schließen. Das fanden wir sehr witzig, da wir das erst bemerkten, als wir auf dem Weg ins Bet waren. Es gibt also auch noch nette Menschen. Sieh an.

Wir schlichen uns in unsere Betten und schliefen ganz doll fein. Herrlich, so ein Bett mit frischer Bettwäsche und frisch gewaschen. Echt gut, sowas weiß man erstmal wieder zu schätzen, wenn es soweit ist. Die Nacht war dann leider um 10 schon vorbei, da wir noch mal duschen wollten und um 11 raus mussten und es war noch nicht klar, ob wir noch ne Nacht bleiben können, weil eben nicht klar war, ob wir noch eine Nacht bleiben können, weil....eben ja, die wussten nicht, ob die Leute die angemeldet waren auch kommen. Das Glück war auf unserer Seite und wir durften in den Keller ziehen, ein Vierbettzimmer, mit 2 Doppelstockbetten, richtig niedlich.
Das Beste an diesem Tag war aber das Frühstück in der Cocktailbar, wo wir den Abend vorher waren. Super leckeres Frühstücksbüffet, MIT KAFFEE, so viel wir wollten, für FÜNFFÜNFZIG! Imagine. Please. So mit Brötchen, Kääääse, Wuuurst, Eiern, Marmelaaade, Schokolaaade, Salaten, Tomaten, Gurken, Tee, Kafeee, Joghurt, Müsli, Milch, Kakao...echt alles war dabei. Außer Säfte, aber das war nicht so schlimm. Wir schlugen unsere Bäuche voll und voller bis wir fast zu voll waren. Aber da wir noch was vor hatten, mussten wir noch in der Lage sein uns zu bewegen, also beschlossen wir, aufzuhören mit dem Essen. Die Toiletten wurden dann noch inspiziert, natürlich getrennt von einander, darf ja nciht auffallen, so eine Toiletteninspizierung. War sehr elegant. Und tat gut. ;)

Das nächste Ziel war der Hafen. Wo wir dann viele Fotos schossen, sehr viele. Ich las dann ein wenig in meinem Büchlein, welches mich die ganze Reise begleitete. "Feuchtgebiete" (dazu später noch etwas) und für Frau Funke gab es "The Cather in the rye", ein super Buch, was ich nur jedem empfehlen kann. Ich telefonierte dann noch eine halbe Stunde mit meiner Ma und wurde dabei auch zur genüge fotografiert. Dabei beobachtete ich auch die vielen Fischer und den einen, der 5 Fische auf einmal fing. Echt gut. Ich hatte nur immer Angst, den Haken in meiner Lippe oder sonstwo vorzufinden, bei jedem Male, wo er die Rute ausholte. Aber es ging alles gut, zum Glück. Wir streiften noch eine ganze Weile durch Rostock und tranken noch Kaffee und beobachteten Kinder und Menschen, bis wir wieder zum Hostel zurückgingen und unseren Abend mit Bier, Fotos, Spaß und Lesen verbrachten. Bis wir einschliefen. Grrrnnnnnz.

Nun schreiben wir den öhm...Donnerstag, den 1. Mai, ein Feiertag sozusagen. Unsere Heimreise stand an, wir packten fleißig und liefen dann zum Hauptbahnhof Rostock, mit den schweren Rucksäcken und es war sehr heiß. Als wir es endlich geschafft hatten holten wir uns Brötchen und Kaffee und aßen auf dem dreckigen Bahnhofsvorplatzboden den Rest unserer Marmelade mit den Brötchen. Ist ganz witzig, wie dich die Leute anschauen, wenn du sowas machst. Dabei sollten die sowas auch mal machen, das macht frei und ist echt toll.

Und nun mach ich erstmal Pause und schreib n andermal weiter....also

...to be continued.

Freitag, April 11, 2008

We don't own it

Es wird langsam Frühling im Staate Bayern und das erste Gewitter haben wir auch überstanden, sehr schön. Die Blumen blühen, sofern die Vögel die Knospen nicht wegessen, die bösen. Erdbeeren dürften auch bald gepflückt werden, hoffe ich. Ich habs nicht so mit den Zeiten, wann was blüht und gedeiht. Ich hoffe einfach und freue mich auf frische Früchte.

Noch 2 Wochen und ich hab endlich mal Urlaub, mehr als 5 Tage, Prima. Da wird dann auch ordentlich hin und hergetrottelt, bis ans Meer wollen wir, dann gibt es vllt auch einen Bericht.

Aber erstmal mein Konzertbericht. Ich war vor 2 Wochen bei Teitur in München und es war echt Prima. Ich fuhr nach der Arbeit mit Bus und Zug in die bayrische Hauptstadt und tüdelte mich mit der U-Bahn durch die vielen Tunnel bis ich zur Muffathalle bzw zum Ampere fand. Dort wartete teures Bier auf mich, viele Menschen von 15 bis 50? und aus den verschiedensten "Szenen". War angenehm, auch wenn es in Reykjavik angenehmer war, alleine auf Konzerte zu gehen, da die Menschen offener waren für Gespräche, ich vllt auch ein wenig offener, da angetrunkener, aber nun ja, da kann man nichts machen.

Teitur kam 21 Uhr rum, oder später auf die Bühne und stellte Helgi Jonsson vor, der für ihn die Vorband machte. Ein junger Mann aus Island, mit einer Stimmgewalt und hohen Stimmbandbreite, oder wie man das nennt. Aufjedenfall war er sehr talentiert und seine Songs schön. Er sprach perfektes Deutsch, naja, wenn man bayrisch-österreichisches Deutsch perfekt nennen kann...hihi. War a netter Bua.

Doch dann kam Teitur. Er spielte bis auf 2 Songs alles vom neuen Album, 2 vom faröischen Album und mindestens 10 von den beiden ersten Platten. Also sicher 2 Stunden mit 3 Songs Zugabe. Auch redete er viel, lustiges Zeug, aber auch um was es in seinen Songs geht. Wunderschön, wie er ein wenig affektiert gestikulierte und erzählte um seine Schüchternheit zu überspielen. Ich merkte ihm an, dass es ihm ein wenig unwohl war, so viel Aufmerksamkeit auf ihm, aber irgendwie genoss er es auch. Kann man ihm auch gönnen. Das neue Album ist sehr schön, wenn auch anders. Doch nicht so sehr viel anders, als der Vorgänger, nur für mich irgendwie eben doch sehr anders, da ich den Vorgänger nicht soo oft hörte, sondern immer wieder nur bei "Poetry and Aeroplanes" und "Kata Hornid" festhing, da diese meiner Meinung nach seine besten Werke sind.

Nach dem Konzert haben beide Musikanten noch Autogramme auf CD's und anderes gegeben und sich auch mit uns unterhalten, war eine sehr locker entspannte Athmosphäre. Sehr Publikumsnah alles.

Nach dem Konzert verweilte ich noch ein Weilchen im Ampere und plauderte mit beiden und machte mich dann so 1 Uhr rum auf den Weg in eine Bar. Ich landete auf der Leopoldstraße im Babalu, da war "Lost Club" angesagt und irgendwie war es doch nicht mein Ding. Ne Cola (zum Wachbleiben, mag Cola ja nicht so) für 2,90 €, und das für 0,2l. Unverschämtheit. Die Musik war teilweise ganz ok, größtenteils aber einfach Schrott. Es waren mehr Jungs am Tanzen, als Mädels. Auch irgendwie schräg, oder? Da warn aber zwei nette Menschen, mit denen ich mich ein wenig unterhielt, den Rest der Zeit langweilte ich mich, die tänzelnden Menschen beobachtend bis ich dann ca um 3 Uhr mit dem Bus und der Bahn zum Bahnhof fuhr und dort bis 5.30 darauf wartete, dass mich mein Zug nach Hause bringt, bzw nach Günzburg, wo mein Auto wartete. Ich war so hundemüde, ich bin sofort im Zug eingeschlafen, mit Musik. Es war schön warm aber unbequem. Am Bahnhof frierte ich total, also war das schonmal sehr toll. Doch dann saßen vor mir 3 Junge Männer, die am laufenden Band irgendwelchen Kram laberten und lachten, sehr laut, meine Musik übertönend, ätzend.
Zuhause angekommen war es dann 8 Uhr und ich bin sofort ins Bett gehupft und hab bis 14 Uhr oder so geschlafen. Hat sich aber schon gelohnt.

Ansonsten ist bei mir alles ziemlich normal, auf Arbeit gibt es gute Tage und anstrengende gute Tage, aber auch nervige, ätzende, verkackte (!!!)! Aber es macht immernoch spaß :)

Und nun, Freunde des guten Geschmacks, sage ich Adé

Adé

Dienstag, März 04, 2008

and no matter where I go you're in my bones



Dieses Wundertolle Video begegnete mir letzte Woche ganz überraschend auf einem meiner Streifzüge durch die Blogs der guten Musikhörer. Ja, was man da findet ist manchmal echt überraschend gut. Das Video allein ist so schön. Dazu der Song mit diesem Text. Hach.

Ich habe heute gemerkt, dass ich ganz schön nachgelassen habe. Kein einziger Beitrag im Februar. Dabei war ich auch gut unterwegs. Habe die liebe Funki und die liebe Mady mal wieder getroffen und wir hatten jede Menge Spaß. Danke an dieser Stelle noch mal für die schönen Tage. Bald werden es immer mehr davon. <3

Hier schneit es gerade und ich finde es super. Nicht nur, weil dann alles schön weiß aussieht, sondern auch, weil es aufregend ist im Schnee zu fahren. Hihi. Erinnert auch ein wenig an meine Zeit in Island. Erst der Sturm am Wochenende brachte mich in Wintermonate in Island, als es schneite und stürume und regnete und eisig kalt war und ich dennoch so oft draußen war.

Uh, es ist 22.22, meine Lieblingsuhrzeit. Und wisst ihr was? Ich werde dieses Jahr 22 Jahre alt, oh so alt, habe heute auch schon meine Falten im Gesicht gezählt, schrecklichst. ;)

Und damit die sich nicht vermehren gehe ich nun mal fein schlafen, um fit zu sein für morgen. Die Arbeit ruft.


Kikerikie.

Mittwoch, Januar 30, 2008

am I wicked or am I right....

Ich komme gerade frisch und munter aus der riesen, schönen, uralten Badewanne. Hatte natürlich zuerst ganz heißes Wasser aufgedreht, weil es sonst nicht warm wird und ich vergas es kälter zu machen, also war es kochend heiß, als ich reinsteigen wollte. Supi, aber dafür gabs genug Schaum, also kaltes Wasser Marsch. Der Schaum verschlang mich und bald darauf war nichts mehr von mir zu sehen, Nebel und Schaum, ein Traum. Entspannung pur.

Hat mal wieder gut getan, nach dem Tag. Arbeit ist zur Zeit ein wenig anstrengender als sonst, ich wieß auch nicht wieso, vllt. weil ich das Gefühl habe, meine Kollegen denken, ich sei faul und dadurch arbeite ich mehr und mache schwerere Sachen, aber eigentlich könnten oder sollten sie mir das doch sagen, wenn es so wäre? Naja, auf jedenfall spürte ich heute das erste mal die Arbeit in meinem Rücken. Nicht so toll, vorallem, weil ich noch einkaufen war und alles schleppen musste, Bierkiste, Wasserkiste, Weinkisten, Oma kann ja noch nicht wieder heben, durch ihren gebrochenen Arm. Und Opa arbeitet ja immer so lange. Aber eigentlich will ich garnicht jammern, da es mir ja gut geht.

Ich hatte so ein tolles Wochenende, dank Funki, Ef und Stefan. Und natürlich auch Diana, die mich operierte und uns super leckeres indisches Essen kochte. Hach.
Und ich habe mich an meiner neuen Schule angemeldet, am 1.8. gehts los, dann wohne ich auch mit Funki zusammen in Kassel und wir werden gaaanz viel, also noch mehr als jetzt, erleben und toll viel spaß haben, wie ich mich freue.
Die nächsten Trips sind schon geplant, auch wenn das Geld dafür nicht da sein wird, es muss irgendwie gehen, hihi.

Die Energie in mir scheint überzusprudeln, das Jahr wird großartig toll und ich freu mich so auf den Frühling und den Sommer, hach hach hach. :>